Gedenkort Kalmenhof e.V.

Ruth Hennhöfer aus Mannheim – ermordet im Kalmenhof 

Ruth Hennhöfer wurde am 28. Juni 1932 in Mannheim geboren. Ihre Eltern waren Ruth Hennhöfer geb. Schneider und Friedrich Hennhöfer. Das Fürsorgeamt der Stadt Mannheim hatte spätestens seit dem Jahr 1942 auf Unterbringung von Ruth Hennhöfer in einer Einrichtung gedrängt. Deren Eltern konnten sich zu diesem Schritt offenbar nicht entschließen. Der späteren, mutmaßlich erzwungenen Unterbringung ging ein Schriftwechsel zwischen der Mannheimer Fürsorgebehörde, der dortigen Gesundheitspolizei und dem „Reichsausschuss“ in Berlin voraus aus dem ersichtlich wird, dass die Institutionen miteinander kooperierten und ein hohes Maß an Interesse daran hatten, Ruth Hennhöfer in die Anstalt Eichberg zu verbringen. Diese erfolgte schließlich im September des Jahres 1943 unter dem Vorwand einer medizinischen Notwendigkeit. 

Der "Reichsausschuss" (Berlin) veranlasste die Unterbringung in der dortigen „Kinderfachabteilung“ zwecks „Beobachtung und Behandlung in unserer Spezialabteilung“. Die Mutter erkundigt sich regelmäßig brieflich nach dem Befinden ihrer Tochter und artikuliert ihre Sorge um ihr Kind: „Gleichzeitig bitte ich Sie, mir Auskunft zu geben, wie es meinem Kinde geht und ob es sich schon etwas eingelebt hat. Wenn es arg an Heimweh leidet, würde ich es doch lieber wieder holen. Ich mache mir solche Sorgen darum. Sie werden verstehen können, dass es für mich als Mutter furchtbar schwer ist, so im Ungewissen leben zu müssen. Schreiben Sie mir bitte auch noch die genaue Besuchszeit“. Zwar teilt die Mutter der Einrichtung zunächst mit, ihre Tochter auf dem Eichberg belassen zu wollen, da der  Vater und Ehemann der Familie zu diesem Zeitpunkt als Soldat im Kriegseinsatz und die Stadt Mannheim wiederholt Ziel von Luftangriffen war: "Ich habe mich entschlossen, meine Ruth über den Krieg in Ihrer Obhut zu lassen, da wir hier durch die Terrorangriffe nicht sicher sind und ich mit dem Kind nicht in den Bunker kann."  Auf Betreiben der Eltern wurde Ruth Hennhöfer zum Ende des Jahres 1943 schließlich doch wieder nach Hause geholt und nicht zurückgebracht. 1944 wird Ruth Hennhöfer zunächst wiederum auf den Eichberg und von dort aus im August 1944 in die Anstalt Kalmenhof (Idstein) verbracht, wo sie am 23. September 1944 ermordet wird. Die offizielle Todesursache lautet "geistiger Defektzustand mit Erethrie und Bronchopneumonie“.

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Klaus Tröster aus Wuppertal – ermordet in der „Kinder-fachabteilung des Kalmenhofs

Klaus Tröster wird am 8. April 1937 in Wuppertal als Sohn des Sattlers Otto Tröster und Anna Tröster geb. Klingelhöller geboren. Am 24. Dezember 1943 soll er um 1.00 Uhr morgens früh an „zerebralem Krampfleiden, Status Epilepticus und „Herzschwäche“ im Kalmenhof in Idstein gestorben sein.

Klaus Tröster wurde Anfang Dezember 1943 in einem Transport aus der Rheinischen Landesklinik Bonn in die „Kinderfachabteilung“ des Idsteiner Kalmenhofes verbracht. Dieser Transport umfasste 30 Kinder, die zunächst im Altenheim des Kalmenhofes untergebracht wurden. Ziel und Zweck der Verbringung nach Idstein war die vom „Reichsausschuss“ in Berlin vorab festgelegte Tötung der als „lebensunwert“ stigmatisierten Kinder. Die Tötungsabteilung des Krankenhauses war häufig überbelegt, weswegen diese Kinder nach und nach aus dem Altenheim des Kalmenhofes ins Krankenhaus verbracht und dort ermordet wurden. 

Angehörige von Klaus Tröster bekamen durch die Veröffentlichung der Klarnamen der im Kalmenhof Ermordeten endgültige Gewissheit über sein Schicksal.  Aus einem Anschreiben:  „ich wusste nur, dass mein ein Jahr alter Bruder Klaus, geboren im April 1937, schon als Kleinkind eine (…) starke Mittelohrentzündung bekam und später (…) wohl als Folge darauf, (…) ab und zu Krämpfe. Er entwickelte sich gut, (…) lernte auch laufen, nur bekam er wohl immer mal wieder diese Krämpfe. Ich selbst war noch zu klein, um das zu verstehen. In welcher ärztlichen Behandlung er war, und wann er wohin (…) kam, konnte ich ja noch nicht wissen. (…) Unsere Mutter fuhr dann mit mir, 3 oder vier Jahre alt, und mit meinem älteren Bruder mit der Bahn (…) nach Idstein, um den kranken Bruder zu besuchen. Wir fanden ihn ruhig liegend in seinem Kinderbettchen vor. Meine Mutter sah sich beim Abschied das Gelände dann etwas genauer an, und fragte, wieso denn so viele Gräber schon aufgeschaufelt wären? Man erklärte ihr, dass dort solch ein steiniger Boden wäre, und man früh genug Vorbereitungen treffen müsste, falls (…) ein Grab benötigt (werden) würde.

Leider wusste man da noch nichts von den schrecklichen Machenschaften (in diesem Haus). Unsere Mutter, nichts Böses ahnend, fuhr mit uns beiden Kindern wieder nach Hause. Wer hätte uns auch helfen können, denn der Vater war Soldat und nicht erreichbar. Dann folgte für unsere Mutter der harte Schlag durch ein sehr nüchternes, kaltes Telegramm, genau auf Heiligabend am 24. Dezember 1943 mit folgender Nachricht: „Klaus plötzlich verstorben, Anwesenheit nicht erforderlich!“. Der Bruder war gerade mal 5 ½ Jahre alt. An all den folgenden Heiligabenden litt meine Mutter immer in Gedanken an ihren Klaus.

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Friedrich Wilhelm Albert aus Neunkirchen – langjähriger Bewohner des Kalmenhofes – tot auf dem Eichberg 

Friedrich Wilhelm Albert wurde am 26. Juli 1914 als Sohn des Hüttenarbeiters Adolf Albert und seiner Ehefrau Katharina Albert geb. Wagner in Neunkirchen geboren. Friedrich, genannt „Fritz“, hatte vier Geschwister. Sein Vater starb im Jahr 1918, die Mutter im Jahr 1922. Friedrich Albert wurde nach dem Tod der Mutter zunächst im Waisenhaus untergebracht 

Am 8. Juli 1930 wird er in die Heilerziehungsanstalt Kalmenhof in Idstein aufgenommen, wo er Betreuung und Förderung erfährt, bis der Kalmenhof im Jahr 1933 durch die NS-Machthaber gleichgeschaltet wird. Immer wieder erkrankt er an Infekten, wohl auch infolge der seit dem Jahr 1933 einsetzenden, erheblichen Mangelversorgung von Anstaltszöglingen. Diese war politisch gewollte Folge der NS-Rasseideologie zu Ungunsten vorgeblich „Minderwertiger“. Spätestens mit Kriegsbeginn litten die Bewohner des Kalmenhofes an Hunger da die eingesparten Lebensmittel den im dortigen Reservelazarett untergebrachten Soldaten zugeteilt wurden. Am 14. März 1941 wird Friedrich Albert mit der Diagnose „Lungentuberkulose“ in die Landesheilanstalt Eichberg verlegt. Sein Schwager und Vormund wendet sich umgehend an die Anstaltsleitung und fragt nach dem Befinden seines Verwandten. Er bittet darum, ihm Obst und Fruchtsäfte zu kaufen und überweist einen Betrag von 100,-- Reichsmark. Ob Friedrich Wilhelm Albert die für ihn gedachten Lebensmittel erhalten hat, ist den Akten nicht zu entnehmen. Am 8. Juli 1941 soll Friedrich Wilhelm Albert an „Lungentuberkulose mit Marasmus bei Spaltungsirresein“ verstorben sein.

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Heinrich Sund

Heinrich Sund wurde am 11. Mai 1935 in Hamburg geboren. Seine Eltern waren Magda Neumann und Heinrich Willi Sund, der aktiv in der Arbeiterbewegung war und sich in KPD-nahen Kreisen bewegte. Heinrich Sund hatte zwei ältere Brüder.

Im Alter von 14 Monaten wurde Heinrich Sund erstmalig in die Alsterdorfer Anstalten (Hamburg) zur Beobachtung überwiesen. Heinrich Sund hatte, folgt man den Angaben in den Akten, Schwierigkeiten, mit seiner Umgebung in Interaktion zu treten. Hinzu kamen motorische Einschränkungen.

 An die Mutter geht die Empfehlung, mit Heinrich Sund gymnastische Übungen durchzuführen und sich viel mit ihm zu beschäftigen. Infolge der Belastung durch die Pflege von drei kleinen Kindern entschließen sich die Eltern, Heinrich Sund dauerhaft in Anstaltspflege zu geben. Im Gutachten der Fürsorgebehörde wird dargelegt: „Im Hinblick auf die Notwendigkeit der normalen Entwicklung zweier gesunder Brüder ist Heinrich im Hause nicht mehr tragbar.“                                 

 

Im Alter von acht Jahren war Heinrich Sund noch ein „Liegekind“. Er wurde am 7. August 1943 in einem großen, von Hamburg ausgehenden Transport mit der Bahn nach Idstein verbracht. In Limburg an der Lahn wurde der für Idstein bestimmte Waggon abgehängt. Dieser traf am folgenden Morgen auf dem Bahnhof in Idstein ein. Von dort aus erfolgte die Verbringung der Kinder zum Kalmenhof.Heinrich Sund wurde nur wenige Tage nach seiner Ankunft in Idstein im Kalmenhof-Krankenhaus ermordet. Die für den 17. August 1943 ausgestellte Sterbeurkunde weist als vorgebliche Sterbeursachen „Erethischer Schwachsinn“, „Ernährungsstörung“ und „Marasmus“ aus.  Das Grab von Heinrich Sund ist bis gegenwärtig weder lokalisiert, noch durch einen Namensnennung kenntlich gemacht. 

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Manfred Bala Ermordet in der “Kinder-fachabteilung” auf dem Kalmenhof 

Manfred Bala wurde am 27.12.1939 in Hamburg geboren. Seine Mutter, Edith Gertrud Bala, war nicht verheiratet und lebte in schwierigen ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen. Sie bestritt ihren Lebensunterhalt als Arbeiterin und Hausangestellte

Zum Zeitpunkt der Geburt war sie ohne Beschäftigung. Manfred   Bala wurde zunächst von seiner Mutter betreut und war zwischenzeitlich in Heimunterbringung, kam dann jedoch zu seiner Mutter zurück. Im Alter von 3 Jahren wurde er in die Alsterdorfer Anstalten eingewiesen. Am 7. August 1943 wurden Manfred Bala und weitere 127 Jungen und Männer mit dem Zug aus Hamburg nach Idstein verbracht. Vorgeblich sollten die Kinder aus dem Großraum Hamburg wegen der dort erfolgten Bombenangriffe evakuiert werden. 

Tatsächlich handelte es sich um einen Transport ausgewählter Kinder, die zum Zwecke der Ermordung in die “Kinderfachabteilung” in Idstein verbracht wurden. Wenige Tage nach der Ankunft des Transportes in Idstein erreichten die ersten Todesmeldungen die Herkunftsanstalt. Drei Monate nach seiner Ankunft wurde Manfred Bala im Kalmenhof-Krankenhaus ermordet. Vorgeblich starb er an “Lungenentzündung”. Manfred Bala und die weiteren Ermordeten des Hamburger Transportes wurden auf dem Anstaltsfriedhof verscharrt.  

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Semi  Rothschild ein jüdischer Bewohner der Heilerziehungs-anstalt Kalmenhof

Semi Rothschild wurde am 21. Januar 1911 als Sohn von Benni und Mina Rothschild geb. Kaufmann in Kassel geboren. Er war eine Zwillingsgeburt und hatte fünf weitere Geschwister. Nach seiner Schulausbildung war Semi Rothschild im elterlichen Geschäft in der Kasseler Rhönstraße 17 tätig, wo er Besorgungen erledigte.

Semi Rothschild sollte einen Beruf erlernen und wurde zu diesem Zweck im Juni 1930 in die Heilerziehungsanstalt Kamenhof in Idstein überwiesen. Als überkonfessionelle Einrichtung genoss der Kalmenhof bei Menschen jüdischer Herkunft einen guten Ruf, da dort die Speisevorschriften beachtet und Feiertage aller Konfessionen gefeiert und respektiert wurden. Nach der „Machtergreifung“ im Jahr 1933 gerieten die jüdischen Bewohner des Kalmenhofes unter massiven Druck. Semi Rothschilds Vater wendet sich im Dezember 1935 an das Gesundheitsamt in Fulda und bittet um Entlassung seines Sohnes aus Idstein, da dieser „auf dem Kalmenhof keine rituelle Verpflegung erhält und deswegen in seiner Ernährung leidet“

Auf Antrag der Anstaltsleitung des Kalmenhofes soll Semi Rothschild wegen „angeborenen Schwachsinns“ zwangssterilisiert werden. Sein Vater versucht vergeblich, den Eingriff zu verhindern, was ihm nicht gelingt. Im April 1936 erreicht Benni Rotschild die Entlassung seines Sohnes aus dem Kalmenhof. Semi Rothschild kehrt zu seiner Familie in Kassel zurück.  In der Pogromnacht 1938 wird Semi Rothschild als „Aktionsjude“ in das KZ Buchenwald als verbracht. Am 9. Dezember 1941 werden Semi Rothschild und seine Eltern aus Kassel in das Ghetto Riga deportiert, wo sie im Jahr 1942 ermordet werden. 

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Erna Poser aus Frankfurt  – deportiert vom Kalmenhof

Erna Poser wurde im Jahr 1930 in Frankfurt am Main geboren. Seit ihrer Geburt lebte sie mit einer Behinderung. Ihre Mutter wurde mehrfach für kürzere Zeiträume in Haft genommen. Die Eltern lebten in Scheidung und vertraten unterschiedliche Ansichten über die Unterbringung des gemeinsamen Kindes. Während ihres insgesamt sieben Jahre währenden Aufenthaltes in Idstein erhielt Erna Poser keinen Besuch von ihrem Vater, während die Mutter bemüht war, den Kontakt zu ihrem Kind aufrecht zu erhalten. Im Jahr 1933 wurde Erna Poser auf Betreiben der Frankfurter Fürsorgebehörde im Kalmenhof untergebracht. Die Mutter besuchte ihre Tochter mehrfach in Idstein, schrieb Briefe an die Anstaltsleitung, erkundigte sich nach dem Befinden ihrer Tochter und holte sie zum Jahresende 1933 wieder mit nach Hause.  

Vor dem Hintergrund eines vorgeblich „liederlichen Lebenswandels“ der Mutter drängte die Frankfurter Fürsorgebehörde auf eine Wiederaufnahme der Tochter in der Anstalt Kalmenhof und setzte sich schließlich durch. Erna Poser wird ein „guter Gesundheitszustand“ bescheinigt, ihre Entwicklungsschritte sind schriftlich dokumentiert. So wird in einem Schreiben an ihre Mutter 1934 über Erna berichtet, sie sei „vergnügt“, könne bereits selbständig essen und sich mit ihrem Spielzeug beschäftigen. Die immer spärlicher werdenden Einträge in der Akte von Erna Poser verdeutlichen die auf dem Idsteiner Kalmenhof praktizierte Verteilungspolitik zu Ungunsten vorgeblich „lebensunwerter“ Menschen. Diesen sollte nach der Vorstellung der NS-Rasseideologie Pflege und Zuwendung nicht mehr zuteil werden.  

Menschliches Leben wurde in die Kategorien „nützlich“ und „unwert“ eingeordnet und mit den Betroffenen entsprechend verfahren: Pflege und Förderung fanden nicht mehr statt, Überbelegung, Mangel an ausreichender Ernährung und Pflegepersonal waren Instrumente der ideologisch begründeten NS-Politik gegen die als „lebensunwert“ stigmatisierten Menschen. Als exemplarisch für die Umstände unter denen Erna Poser auf dem Kalmenhof leben musste mag ein Akteneintrag aus dem Jahr 1938 gelten: Der zwischenzeitlich 8-jährigen wurden sämtliche Haare abrasiert, da sie unter fortwährendem Läusebefall „zu leiden habe“. Für das Folgejahr ist dokumentiert, dass in ihrer Entwicklung „keine Fortschritte“ zu verzeichnen sind.  Erna Poser wird als „unheilbar“ eingestuft, vom Idsteiner Anstaltspersonal für den Transport nach Hadamar selektiert und von der als Sammellager umfunktionierten Turnhalle auf dem Kalmenhof am 10. Februar 1941 von Idstein nach Hadamar deportiert, wo Erna Poser am Tag ihrer Deportation in der Gaskammer ermordet wird.  

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Ruth Pappenheimer 

Ruth Pappenheimer wurde am 8. November 1925 in Frankfurt/Main als Tochter von Martha Pappenheimer geb. Noll-Hussong und Julius Pappenheimer geboren. Sie hatte einen jüngeren Bruder. Nach dem Tod der Mutter wuchs Ruth Pappenheimer bei ihrer Großmutter auf. Da der Vater von Ruth Pappenheimer jüdischer Herkunft war galt sie dem NS-System als nicht "arisch". Auch ihre Großmutter, die Anhängerin der NS-Ideologie war, hegte gegenüber ihrer Enkelin rassistische und antisemitische Ressentiments. Ruth Pappenheimer wurde in Fürsorgeerziehung gegeben und in die Haus-und Landarbeitsschule Camberg überstellt. Dort sollte sie ihr "Pflichtjahr" ableisten. Die Haus- und Landarbeitsschule in Camberg war eine NS-Vorzeigeeinrichtung und lehnte somit die Unterbringung von Fürsorgezöglingen ab, die als nicht "arisch" galten. Ruth Pappenheimer durfte dort nicht bleiben und wurde auf einem nahegelegenen Bauernhof und dann im Kindererholungsheim Schloss Dehrn als Arbeitskraft eingesetzt. Kurz vor ihrer Entlassung aus der Fürsorgeerziehung wurde Ruth Pappenheimer auf den Kalmenhof verbracht und im dortigen Krankenhaus am 20. Oktober 1944 durch die Verabreichung von Morphium-Skopolamin ermordet. Vorgeblich starb sie an "Lungenentzündung". Ruth Pappenheimer wurde auf dem Kalmenhof-Friedhof anonym verscharrt. Die Lage ihres Grabes ist bis heute nicht bekannt. 

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